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Ausgabe Nr. 7 - 11. Jahrgang
Freitag, 18. Mai 2012
Erscheinungsweise wöchentlich donnerstags in

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Untere Naturschutzbehörde bittet dringend

alle Autofahrer um Rücksicht

Wanderschäfer wieder

unterwegs mit Herden

Region. Jetzt sind sie wieder unterwegs _ die Wanderschäfer mit ihren Herden. Im Auftrag der Unteren Naturschutzbehörde sorgen sie dafür, dass die wertvollen Wacholderheiden nicht durch Ginster und Schwarzdorn verbuschen, sondern ihren offenen Charakter behalten. Bis vor wenigen Jahrzehnten war die Weidewirtschaft auch auf trockenen Hanglagen typisch für die Region. Der aufwachsende Wacholder wurde nicht verbissen und konnte sich ungestört entwickeln. Besonders interessant aber waren diese Flächen durch ihre Vielzahl an blühenden Kräutern, die dem Vieh gut schmeckten. Heute gibt es nur wenige solche Heideflächen - 10 davon sind als Naturdenkmale ausgewiesen und werden im Rahmen des Vertragsnaturschutzes beweidet. Sie sind ökologisch von hoher Bedeutung und als Relikte einer ehemals typischen Landnutzung Teil unserer historischen Kulturlandschaft. Wenn die Herden auf die Heiden geführt werden, müssen sie heute vielfach stark befahrene Straßen kreuzen. Zwar sind Schäfer und Hund höcht aufmerksam, trotzdem kommt es zu kritischen Situationen im Straßenverkehr. Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Hofmann, als Dezernent auch für den Naturschutz zuständig, bittet die Autofahrer, ausreichenden Sicherheitsabstand zu halten und zu warten, bis auch das letzte Tier die Straße passiert hat. So können Schreckreaktionen in der Herde verhindert werden. Des öfteren, so Hofmann, würden die Schafherden auch von landwirtschaftlichen Fahrzeugen gegen den nachfolgenden Verkehr gesichert. Da diese Fahrzeuge nur im Schritttempo fahren, sei auch hier Vorsicht geboten.